Alzheimer – das macht Angst!

Alzheimer – das macht Angst!

Stattdessen informieren und handeln

Dienstag 12.03.24 um 19:30 im Pfarrheim Burgkirchen

Kolpingsfamilie Burgkirchen, OCV-Burgkirchen und die Katholische Erwachsenenbildung KEB-RIS laden zu einem aufschlussreichen Abend ein, der sich einem Thema widmet, das in unserer Gesellschaft oft im Verborgenen bleibt: Demenz.

Mit Frau Lehner von der Alzheimer Gesellschaft Landkreis Altötting steht eine erfahrene Expertin zur Verfügung, die ihr umfangreiches Wissen und ihre jahrelangen Erfahrungen gerne teilen wird.
Der Fokus des Abends liegt auf der Prävention und der Beratung im Umgang mit Demenz, ein Aspekt, der für Betroffene und deren Familien von unschätzbarem Wert ist.

 Demenz ist eine Erkrankung, die nicht nur die Betroffenen selbst betrifft, sondern auch einen erheblichen Einfluss auf ihre Familien und Angehörigen hat. Die Pflege und Betreuung eines demenziell erkrankten Menschen kann eine immense physische, emotionale und finanzielle Belastung für die Familie darstellen. Angehörige stehen oft vor der Herausforderung, den veränderten Bedürfnissen und Verhaltensweisen ihres geliebten Menschen gerecht zu werden, während sie gleichzeitig ihren eigenen Alltag bewältigen müssen. Dies kann zu Stress, Überlastung und Gefühlen der Hilflosigkeit führen.

Typische Anzeichen von Demenz können eine Vielzahl von kognitiven und Verhaltenssymptomen umfassen. Dazu gehören unter anderem Gedächtnisverlust, Orientierungsprobleme, Sprachschwierigkeiten, Probleme bei der Planung und Ausführung von Aufgaben, sowie Veränderungen im Verhalten und der Persönlichkeit. Häufig treten diese Symptome schleichend auf und werden anfangs möglicherweise als normale Alterserscheinungen oder vorübergehende Vergesslichkeit abgetan. Daher ist es wichtig, frühzeitig aufmerksam auf mögliche Anzeichen von Demenz zu achten und bei Bedarf ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Für Familien und Angehörige kann die Diagnose einer Demenzerkrankung eine große Herausforderung darstellen, da sie mit einer Vielzahl von Emotionen wie Trauer, Wut, Schuldgefühlen und Unsicherheit konfrontiert werden. Es ist wichtig, dass sie Unterstützung und Informationen erhalten, um besser mit der Situation umgehen zu können. Beratungsangebote, Selbsthilfegruppen und professionelle Pflegedienste können dabei helfen, den Umgang mit der Erkrankung zu erleichtern und die Lebensqualität sowohl für die Betroffenen als auch für ihre Familien zu verbessern.

Durch Aufklärung und Sensibilisierung über Demenz sowie durch die Bereitstellung angemessener Unterstützungsmöglichkeiten können Familien und Angehörige besser in die Lage versetzt werden, mit den Herausforderungen dieser Erkrankung umzugehen und eine unterstützende und liebevolle Umgebung für ihre geliebten Menschen zu schaffen.

 

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